Konsistenzprüfung der TemSe

Beschreibung

Die TemSe dient als temporärer Zwischenspeicher für verschiedene Arten von Objekten (Spool, Batchinput Protokolle, …). Sie besteht aus einem Teil in der Datenbank (Tabelle TST03) und im Dateisystem (Dateien im Global Verzeichnis). Abgelegte Objekte werden i.d.R. nur dann gelöscht, wenn Reorganisationsjobs für das jewilige Umfeld eingeplant sind. Da die TemSe nur zur vorübergehenden Speicherung von Daten genutzt werden sollte, hilft ein Blick auf die allokierte Grösse, fehlende Reorganisationsjobs oder plötzlich auftretende Massenverarbeitungen zu erkennen und einem weiteren Wachstum entgegenzuwirken.

Beachten Sie hierbei: Die Grösse eines Objektes wird im jeweiligen Verwaltungssatz abgespeichert. Dies ist die Nettodatengrösse. Die Platzbelegung in der Datenbank unterliegt mindestens zwei Faktoren:

Indizes auf der TemSe Tabelle oder die blockartige Speicherung kann den absoluten Platzverbrauch erhöhen. Die datenbankseitige Tabellenkomprimierung kann den absoluten Platzverbrauch verringern. Der belegte Platz in der Datenbank, gibt somit eine ungefähre Richtgrösse für die Menge der abgespeicherten Daten an, ohne die tatsächlich verbrauchte Plattenkapazität zu kennen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Verwendung von Tabellen (bzw. Tablespaces), die durch die Datenbank zusätzlich komprimiert werden dürfen, ein Kompressionsfaktor von 2:1 erreicht werden kann. Eine Rohdatengrösse von 40 GB könnte als nur ein Platzbelegung von 20 GB in der Datenbank entsprechen.

Fehlerbeseitigung

Überprüfen Sie mit der Transaktion SP12, welche Objekte den Platz verbrauchen. Ein Grossteil der in der Datenbank gespeicherten TemSe Objekte sind meistens Spoolaufträge. Kontrollieren Sie, ob die Reorganisationsjobs ordentlich laufen, oder ob die Anwender ggf. Residenzzeiten für einzelne Obekte so stark erhöht haben, dass die Objekte permanent in der TemSe verbleiben.

Analysefunktion
SP12.